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Dresden - Krakau oder Krakau - Dresden
mit dem RadlerBus
Radeln auf dem "Königsweg", der VIA REGIA durch herrliche Altstädte und Landschaften.
Der RadlerBus bietet gegenüber rein individuellen Radtouren den Vorteil, dass er auch abseits der Strecke
liegende Sehenswürdigkeiten ansteuert und damit ein größeres Zielgebiet erkundet werden kann. Er bringt
Sie zu den schönsten Abschnitten der Radetappen. Während Sie mit dem Rad unterwegs sind, ist er
zumeist in der Nähe, sodass Sie auch wieder an Bord gehen und einen Teil des Weges mit dem RadlerBus
zurücklegen können. – Lehnen Sie sich entspannt zurück, schauen Sie sich einen Film über das Reiseziel
an, genießen Sie einen kühlen Drink aus der Bordbar oder treffen Sie sich in der Club-Lounge zum Gespräch
mit netten Mitreisenden.
Die VIA REGIA bedeutet Königsweg
und ist mit 2000 Jahren die älteste und mit
4.500 km die längste Landverbindung zwischen
West- und Osteuropa. Gehen Sie auf Entdeckungsreise
auf einem der interessantesten Abschnitte der
VIA REGIA und besuchen Sie zwischen Dresden und
Krakau zahlreiche beeindruckende Kulturgüter. Viele
davon wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe
der Menschheit erklärt.
Machen Sie es sich auf der Fahrt im RadlerBus im oberen Bereich bequem und genießen Sie den reizvollen
Panoramablick! Der RadlerBus ist mit 26 verstellbaren Komfort-Sitzen, Club-Lounge sowie einem Audiound
Videosystem ausgerüstet. Im unteren Bereich verfügt er über einen großzügigen Stauraum für hochwertige
Tourenräder, eine Bordküche für Getränke und kleine Snacks, Gepäckablagen, eine Garderobe für
nasse Kleidung sowie eine mobile „Werkstatt“ zur Reparatur der Räder.
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Geführte Tour, ca. 155 km + alternativ Radtouren in Breslau und Krakau
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
RBD: 8 Tage / 7 Nächte
Bei nicht erreichen der Mindestteilnehmerzahl, kann die Reise bis 28 Tage vor Reisebeginn abgesagt werden.
Level 1, eben aber auch leicht hügelig, Radwege und Nebenstraßen.
1. Tag: Dresden
Individuelle Anreise, am frühen Nachmittag Transfer
mit dem RadlerBus nach Bautzen. Hier beginnt die
historische Wegführung der VIA REGIA, ein Museum im
Nikolaiturm zeigt die Geschichte der alten Landstraße.
2. Tag: Bautzen – Bunzlau
Bummeln Sie durch die historische Altstadt mit ihrem interessanten
Kulturerbe oder besichtigen Sie das Deutsch-
Sorbische Volkstheater, einziges zweisprachiges Theater
Deutschlands. Bautzen ist das kulturelle und politische
Zentrum der Sorben. Der slawische Volksstamm bewahrt
bis heute seine Sprache, seine Traditionen und Bräuche,
was viele sorbische Einrichtungen und kulturelle Stätten
zeigen. Anschließend Radtour zur Grenzstadt Görlitz, die
an einem der Übergänge der VIA REGIA über die Neiße
entstand. Die „Perle Niederschlesiens“ zählt mit zahlreichen
restaurierten Baudenkmälern aus allen Epochen
ihrer Geschichte heute zu einer der
schönsten Städte Deutschlands. Die
2004 wiedereröffnete Altstadtbrücke
zwischen Görlitz und Zgorzelec, über
die einst die VIA REGIA führte, ist für
viele ein Symbol für ein zusammenwachsendes
Europa. Bunzlau [Boleslawiec],
Ihr heutiges Tagesziel, erreichen
Sie per RadlerBus.(ca. 45 km)
3. Tag: Bunzlau – Breslau
Bunzlau erlangte in deutscher Zeit durch seine Töpferwaren
große Bedeutung. Ein Museum zeigt prächtige
Sammlungen des Steingutes. Der Ort wartet mit zahlreichen
Denkmälern aus Mittelalter, Renaissance, Barock
und Klassizismus auf. Anschließend Transfer mit dem
RadlerBus nach Liegnitz [Legnica]. Die Stadt gelangte auf
Grund ihrer Lage an der VIA REGIA und der auf ihr stattfindenden
Wander- und Siedlungsbewegungen zu kultureller
Vielfalt, die noch heute an ihrer Architektur erkennbar
ist. Die Radetappe führt von Liegnitz nach Sroda
Slaska. Die Pfarrkirche St. Andreas mit ihrem freistehenden
Glockenturm und das Rathaus im Stil der Renaissance
lohnen einen kurzen Besuch. Anschließend Busfahrt
zum Tagesziel Breslau [Wroclaw]. (ca. 35 km)
4. Tag: Breslau
Breslau liegt am Schnittpunkt der VIA REGIA und der Bernsteinstraße,
die von der Ostsee bis nach Venedig führte,
und war schon früh ein Zentrum des Waren- und Kulturaustauschs
zwischen dem Westen und Osten und dem
Süden und Norden Europas. Besichtigen Sie mit oder
ohne Rad die Jahrhunderthalle (UNESCOWeltkulturerbe),
das gotische Rathaus mit
mittelalterlichem Marktplatz, die Universität
mit der „Aula Leopoldina“, die Magdalenenkirche,
den Breslauer Dom... und immer
wieder begegnen Ihnen in der Altstadt
die „Breslauer Zwerge“, Zeugen der politischen
Kritik aus den 1980er Jahren am
kommunistischen Regime.
5. Tag: Breslau - Oppeln – Strzelce Opolskie
Radtour nach Brieg [Brzeg], eine der schönsten und ältesten
Städte Schlesiens. Die günstige Lage an der VIA
REGIA wirkte sich positiv auf die Entstehung der Stadt
aus. Besonders sehenswert ist das 1966 bis 1990 wieder
aufgebaute Piastenschloss mit seiner erhalten gebliebenen
Fassade des Torhauses, einer der prachtvollsten Renaissance-
Bauten Mitteleuropas. Mehrere sehenswerte
Kirchen im Stadtzentrum, das Rathaus und prächtige Bürgerhäuser
lohnen einen Besuch. Weiter per RadlerBus
nach Oppeln. Die Stadt verdankt ihre Entstehung ihrer
Lage an der Kreuzung der alten Fernwege vom Adriatischen
Meer zur Ostsee und der VIA REGIA, die von Kiew
im Osten über Lemberg, Krakau und Breslau nach Westen
führte. Der Piastenturm, der letzte erhaltene Teil des
ehemaligen Residenzschlosses, gilt als eines der ältesten
Bauwerke der Wehrarchitektur dieser Art in Polen.
Sehenswert ist das Rathaus im Stil des Florenzer Palazzo
Vecchio. Die im zweiten Weltkrieg zerstörte historische
Substanz wurde sorgfältig rekonstruiert, der Verlauf der
alten VIA REGIA ist daher bis heute erkennbar. Weiter
per RadlerBus.(ca. 45 km)
6. Tag: Strzelce Opolsie – Krakau
Per Bus nach Gleiwitz [Gliwice], eine der ältesten Städte
des oberschlesischen Industriegebiets, deren Geschichte
sich in vielen alten Gebäuden zeigt und die sich auch
in der mittelalterlichen Anordnung der Gassen der Altstadt
widerspiegelt. Allgemein bekannt ist auch der „Radiosender
Gleiwitz“, ein Symbol der neueren Geschichte. Per
Rad gelangen Sie nach Tarnowskie Gory, einst eine berühmte
Bergbaumetropole mit Silber- und Bleiminen. Das
Bergbaumuseum ist in einem Haus aus dem Jahr 1526
am Marktplatz untergebracht und bietet einen Überblick über die Abbautechniken der verschiedenen Epochen. Im
legendären Weinkeller zechten bereits Polens berühmter
König Jan III. Sobieski und Dichterfürst Goethe. Weiter
per Bus nach Krakau.(ca. 30 km)
7. Tag: Krakau
Besichtigen Sie Krakau auf eigene Faust, z.B. mit einem
Elektro-Motor-Wagen. Die flinken, halboffenen Fahrzeuge
erobern die touristischen Routen und ihre Fahrer, meist
Studenten, zeigen Ihnen gerne die zahlreichen Sehenswürdigkeiten
ihrer in der Liste des Weltkulturerbes der
UNESCO stehenden Stadt. Auch ein Ausflug nach Auschwitz
[Oswiecim] bietet sich an. Das ebenfalls unter dem
Schutz der UNESCO stehende Gelände beherbert das
Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau. Vor den Toren
Krakaus befindet sich das historische Salzbergwerk
Wieliczka mit seinen phantastischen Salzskulpturen und
bizarren Kathedralen. Das Bergwerk, das als eines der ältesten der Welt gilt, steht gleichfalls in der UNESCOListe.
Wer möchte, nimmt an unserer Radtour „Auf den
Spuren von Schindler’s Liste“ teil, die vom historischen
Zentrum Krakaus mit seinem ausgedehnten Grüngürtel über den jüdischen Stadtteil Kazimierz zur Gedenkstätte
in Plaszow führt. Unterwegs besuchen Sie die ehemalige
"Deutsche Emailwaren-Fabrik" von Oskar Schindler, heute Museum, das
an die Ereignisse im Zweiten Weltkrieg erinnert.
8. Tag: Krakau
Individuelle Abreise oder Verlängerung.
Termine geführte Tour
Dresden - Krakau 05.05. und 04.08.12
Krakau - Dresden 19.05. und 18.08.12
Im Reisepreis enthalten:
- 7 Übernachtungen im DZ/DU/WC
- 7 x Frühstück und Abendessen
- Radreiseleitung und Transfers im RadlerBus
- Mineralwasser (1 Flasche je Radetappe)
- Radmiete (Mitnahme eigenes Rad nicht möglich)
- Eintritte und Besichtigungen lt. Programm, ausgenommen Tag 7 in Krakau
- Infomaterial (1 x je Zimmer)
Kinderermäßigungen: auf Anfrage
Hotel - Kategorien: gute Mittelklassehotels oder Pensionen
Diese Reise ist eine RadelReisen-Partnertour.
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